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Teststrategie nach den Winterferien und ausgesetzte Präsenzpflicht

Liebe Eltern,

weitestgehend vollständig geben wir Ihnen hier das Schreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 4.2.22 über die Test-To-Stay-Strategie und das Schreiben vom 1.2.22 zur Aussetzung der Präsenzpflicht weiter. Wir werden Sie über daraus abzuleitende Entscheidungen für die Halensee-Grundschule informieren, bitten aber vorab um Beachtung!

„[…] Zur Absicherung des Starts nach den Winterferien haben alle Schülerinnen und Schüler einen selbsttestfähigen Schnelltest mit nach Hause genommen, um sich am Abend vor dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres zu testen und nur mit einem aktuellen negativen Testergebnis am Montag in die Schule zu kommen.

In den kommenden zwei Wochen werden alle Schülerinnen und Schüler und alle Dienstkräfte (das gesamte pädagogische und nichtpädagogische Personal) an jedem Schultag in der Schule getestet. Dieses Angebot richtet sich ausdrücklich auch an Geimpfte und Genesene, die der Testpflicht nicht unterliegen. […]

Ergänzt wird diese (bekannte) Teststrategie durch „test to stay“-Maßnahmen. Die Berliner Gesundheitsämter haben sich in der aktuellen pandemischen Lage auf Grundlage einer Empfehlung des RKI zu diesem Vorgehen entschlossen. Dieses sichert ein höchstmögliches Maß an Sicherheit vor Ansteckung mit dem Corona-Virus durch eine verstärkte Teststrategie bei gleichzeitiger weitestgehender Sicherung der Teilnahme am Präsenzunterrichts.

Im Rahmen dieser „test to stay“-Strategie

– wird ein positives Schnelltestergebnis (Indexfall) im Rahmen der seriellen Testung an der Schule namentlich mit Geburtsdatum und Adresse an das Gesundheitsamt gemeldet

– es erfolgt keine weitere Abklärung über einen PCR-Test oder einen zusätzlichen Schnelltest

– die positiv getestete Schülerin / der Schüler erhält den von den Gesundheitsämtern den Schulen zur Verfügung gestellten Vordruck zur Bestätigung der Isolierung

– eine Benennung von Kontaktpersonen an das Gesundheitsamt erfolgt nicht, es werden auch keine schulinternen Listen geführt

– alle Schülerinnen und Schüler der betroffenen Lerngruppe werden an fünf aufeinanderfolgenden Unterrichtstagen (statt drei Mal wöchentlich) getestet und verbleiben in Präsenz, solange ihre Testergebnisse weiterhin negativ sind und keinerlei Symptome auftreten

– ein neuer positiver Fall in der Lerngruppe setzt erneut die Fünftage-Testung in Kraft.

Der Indexfall in Isolierung kann dann

– im direkten Anschluss an Ferienzeiten nach 7 Tagen durch einen PCR-Test (im Testzentrum) oder durch einen Schnelltest in der Schule und

– dann im laufenden Schulbetrieb nach 5 Tagen durch einen PCR-Test (im Testzentrum oder per Schnelltest in der Schule und somit in den laufenden seriellen Testungen) freigetestet werden

In der Beratung der Berliner Amtsärztinnen und Amtsärzte wurde dieses Vorgehen berlinweit abgestimmt.

Die „test to stay-Strategie“ stellt auf Grund der Schulpflicht im Land Berlin keine „Kann-Regelung“ dar. Erziehungsberechtigte können ihre Kinder nicht von sich aus vorsorglich unter Quarantäne stellen. Eine Quarantäneanordnung kann nur vom zuständigen Gesundheitsamt ausgesprochen werden. Sofern besondere gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen, wird das Gesundheitsamt im Einzelfall eine Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen prüfen.

Beachten Sie bitte, dass sich die „test to stay-Strategie“ ausschließlich auf die im Rahmen der seriellen Testung in Schule auftretenden positiven Testergebnisse bezieht. Positive Testergebnisse, die im häuslichen Umfeld bekannt werden, werden hiervon nicht erfasst. […]“ SenBJF am 4.2.2022

„[…]Das Aussetzen der Präsenzpflicht nach den Winterferien ist bis zum 28. Februar 2022 (einschließlich) befristet.

Die Berliner Schulen bleiben auch in diesem Zeitraum im Präsenzbetrieb, auch die ergänzende Förderung und Betreuung wird entsprechend der gewählten Module angeboten. Der Musterhygieneplan, […] der Stufenplan und die in diesem Rahmen auch weiterhin wöchentlich stattfindenden Abstimmungsrunden […] sind ein Garant dafür, dass sehr verantwortliche schulscharfe Entscheidungen getroffen werden[…]. Wir wissen inzwischen nur allzu gut, wie wichtig der Ort Schule für die Schülerinnen und Schüler nicht nur zum Lernen, sondern gerade auch für ihre sozialen Beziehungen und ihre emotional-soziale Entwicklung ist.

Daher ist es uns besonders wichtig, die Schülerinnen und Schüler, die den Lernort Schule dringend benötigen, bzw. ihre Sorgeberechtigten dahingehend zu beraten, möglichst weiter am Präsenzunterricht teilzunehmen. Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler in der Schulanfangsphase und in den abschlussrelevanten Jahrgängen […] ist die Teilnahme am Präsenzunterricht von großer Bedeutung.

Wir hatten Ihnen bereits […] mitgeteilt, dass die Sorgeberechtigten […] das Recht, von der Aussetzung der Präsenzpflicht Gebrauch zu machen, der Schule vorab schriftlich mit formlosem Schreiben mitzuteilen haben. Dies konkretisieren wir dahingehend, dass dies spätestens am Beginn des Schultages zu erfolgen hat, ab dem von der Aussetzung Gebrauch gemacht werden soll.

Mit der temporären Aussetzung der Präsenzpflicht wurde Sorgeberechtigten […] die Möglichkeit eröffnet, aus Infektionsschutzgründen dem Ort Schule freiwillig fernzubleiben. Eine tage- oder gar stundenweise Inanspruchnahme war damit jedoch nicht intendiert und widerspräche auch diesem Zweck. Zudem erschwerte es die schulorganisatorischen Planungen unangemessen. Daher muss der Aussetzungszeitraum mindestens eine Schulwoche umfassen.“ Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung. Eine frühere Wiederaufnahme der Präsenzpflicht ist natürlich möglich.

„Das freiwillige Fernbleiben vom Präsenzunterricht nach den Winterferien wird auf dem Zeugnis als entschuldigte Fehlzeit erfasst. […]“

„Die Aussetzung der Präsenzpflicht stellt weder eine Verlängerung der Ferien noch eine Beurlaubung dar. Das heißt für die davon betroffenen Schülerinnen und Schüler, dass die von der Schule zur Verfügung zu stellenden Aufgaben für zu Hause auch erledigt werden müssen. Über den Umfang und die Einzelheiten entscheidet jede Schule in eigener pädagogischer Verantwortung unter Berücksichtigung ihrer schulorganisatorischen Möglichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler haben sich auch proaktiv darüber zu informieren, welche Unterrichtsinhalte während ihrer Abwesenheit vermittelt wurden und damit Gegenstand von Leistungsüberprüfungen sein können.

Auf das im Handlungsrahmen für das Schuljahr 2021/22 beschriebene schulisch angeleitete Lernen zu Hause (saLzH = Distanzunterricht) haben diese Schülerinnen und Schüler keinen Anspruch.“ Wir informieren Sie zeitnah über unser Vorgehen.[…]“

„Der Schülerausweis gilt nach der aktuellen „Vierten SARS-CoV-2-infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ auch für die Schülerinnen und Schüler, die von der Aussetzung der Präsenzpflicht Gebrauch machen, als Testnachweis.“

[…] „Die wesentlichen Informationen dieses Schreibens werden wir in einem Infoblatt für Eltern sowie Schülerinnen und Schüler zusammenstellen und auf der Webseite der Senatsverwaltung veröffentlichen. Dieses Infoblatt wird auf Deutsch und in mehreren Fremdsprachenfassungen erstellt. Es steht mit Beginn der ersten Schulwoche nach den Winterferien unter dem folgenden Link zum Download zur Verfügung:

https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/schule/#praesenz

SenBJF am 1.2.2022

Uns allen einen guten Start ins zweite Schulhalbjahr.

Im Namen des Kollegiums

Paula Steinbeiß